Stadtplanung ist eine vielschichtige und mühsame Angelegenheit. Vieles ist in den letzten Jahren entwickelt worden und zahlreiche Vorhaben sind mitten im Planungsprozess, so die große Photovoltaikanlage oder die Jugendherberge am Markkleeberger See zum allergrößten Teil mit Fördergeldern. Dennoch, trotz zahlreicher positiver Entwicklungen mehrt sich in letzter Zeit Kritik an einigen Vorhaben, auch aus den Reihen der Bürgerschaft.
So ist es gängige Praxis, dass Anwohnerinnen und Anwohner bei der Sanierung und Neugestaltung von Straßen erst informiert werden, wenn die Firmen bereits beauftragt sind. Vorschläge zur Mitgestaltung haben dann kaum eine Chance mehr. Auch die derzeitige Weiterentwicklung des Flächennutzungsplanes wirft Fragen auf. Diskutiert wird darüber schon seit Jahren, jedoch oft in nicht-öffentlichen Sitzungen. Die mehrheitliche Zustimmung im Stadtrat (Dezember) zum Entwurf der Komplexen Fortschreibung des Flächennutzungsplanes konnten wir nicht mittragen. Denn er enthält Vorhaben wie die Neubebauung auf dem Feld am Markkleeberger See an der Crostewitzer Str. (der Bebauungsplan war im Stadtrat bereits beschlossen worden – ohne die Stimmen der Grünen) oder die vorgesehene Erweiterung des Waldparkplatzes am Cospudener See (inkl. der Fällung von hunderten Bäumen und der Versiegelung bisheriger Waldflächen).
Wir hoffen auf zukünftig modernere Entscheidungen zugunsten weniger Versiegelung und Erhalt des Waldes.


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