Diskussion des neuen Flächennutzungsplans – Einladung

Eine neuer Flächennutzungsplan für Markkleeberg – kommen Sie gerne dazu mit uns ins Gespräch! Derzeit liegt der Vorentwurf des Flächennutzungsplanes (FNP) der Stadt Markkleeberg aus, der den Rahmen der städtebaulichen Entwicklung für das nächste Jahrzehnt vorgibt. Erfreulich ist, dass im Gegensatz zum früheren FNP die Trassierung der Staatsstraße S 46 durch die Weinteichsenke nicht mehr enthalten ist.

Kritisch sehen wir jedoch mehrere Bauvorhaben, beispielsweise die Bebauung eines Feldteils am Markkleeberger See (Crostewitzer Straße). Schließlich sollte sich die Versiegelung und der massive Flächenverbrauch Markkleebergs der letzten Jahre nicht fortzusetzen. Zudem sind aus unserer Sicht zwei völlig überdimensionierte Parkplätze vorgesehen: Gegenüber dem Sportpark Camillo Ugi (239 Stellplätze) – machbare Alternativen wie besserer ÖPNV, Radwegeausbau oder eventuelle Mitnutzung des Marktkauf-Parkplatzes wurden bisher nicht berücksichtigt.

Inakzeptabel ist für uns zudem die massive Erweiterung des Harth-Parkplatzes am Cospudener Hafen. Dafür sollen fast 1,4 ha städtische Waldfläche gerodet werden – zugunsten einer komplett versiegelten Fläche. Diese Entwicklungen können wir nicht mittragen. Nutzen Sie die Möglichkeit einer Einsicht in den Vorentwurf des FNP, Gelegenheit dazu besteht noch bis zum 14. Januar (Stadtverwaltung/ digital).

Zuvor haben Sie die Möglichkeit, mit uns ins Gespräch zu kommen. Wir laden Sie ein zu einer Videokonferenz am Samstag, 8. Januar 17:00 Uhr. Die Zugangsdaten finden Sie am Tag der Veranstaltung auf unserer Internetseite.
Mit guten Wünschen für das Neue Jahr Ihre Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen.

2 Kommentare

  1. Kathrin

    Bin gegen eine Erweiterung des Parkplatzes.Es wird immer mehr Natur zerstört und der See stößt im Sommer an seine Grenzen.Das kann nicht im Interesse der Grünenpolitik sein

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  2. Holm Chemnitzer

    Wer schon nicht auf ein eigenes Auto verzichten will (seit Abschaffung 30 Jahre lang erfolgreich erprobt nun), sollte sich all der unzähligen Sekundäreffekte bewusst sein. Temporär genutzte ungrüne Fläche gehört dazu. Parkplatzbetreiber jeder Art müssen m. E. zur zweckübergreifenden Öffnung der Plätze gedrängt werden, um Autobesitz gegenüber ÖPNV und Sharinlösungen unattraktiv zu machen. Stadtentscheider müssen hier ihr großes Potenzial zur ökologisch dringenden Bewahrung jedes einzelnen Baumes nutzen! Ein kategorisches NEIN zur Opferung jedes einzelnen Baumes (CO2-Speicher, Tierheimat), Buschs (Vogelzuflucht) oder Wiesenquadratmeters (Insektenheimat) zugunsten des Individualverkehrs!! Ein viel, viel grünerer FNP ist nötig!

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